Etappe 2 Transalp 2017 von Imst nach Naturns am Montag den 26.06

Um 9:00 Uhr fiel der Startschuss zur zweiten Etappe. Bei herrlichem Wetter (Sonnenschein und fast 30 Grad)  – allerdings sind das nicht meine Bedingungen!

Folgendes stand heute auf dem Programm:

  • Distanz: 139,79 km
  • Steigungen: 2.611 hm
  • Pässe: nur 1 Pass – das Timmelsjoch

Die ersten 30 km fühlten sich flach an – es ging so flott dahin, dass wir aus dem Startblock B sogar auf den  Startblock A aufgefahren sind. Allerdings zeigten die Armaturen in Sölden bereits knapp über 800 absolvierte Höhenmeter an – dann rauf aufs Timmelsjoch, auf über über 2500 Meter Seehöhe hat es mir zwar nicht den Stecker gezogen – aber die Schmerzen in den Oberschenkeln waren fast unerträglich. Knapp vor Obergurgel – Gott sei Dank stand dort unser Betreuer-Team kamen noch Krämpfe dazu – bis dahin wurden wir sukzessive von Mitbewerbern überholt. Der Sepp lief wie ein Maschine – unglaublich! Die restlichen 500 hm bis zum Gipfel liefen etwas besser und die Abfahrt war echt geil, richtig schnell und trotz meiner mittelmäßigen Stimmung kam ich in den „Flow“ – und so konnten wir auch wieder ein paar Plätze gut machen! Nur die letzte 20 von den fast 140 km waren eine echt Qual – ohne Sepp wären die nicht zu überstehen gewesen! In Summe konnte wir den Schaden in Grenzen halten!

Positiv ist, dass wir nach wie vor das beste österreichische Team in der Klasse sind!

 

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 05:07:29

Platzierung Gesamt Etappe: 146

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 28

Platzierung Gesamtwertung: 24

Vorm Start zur zweiten Etappe

 

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Wie immer der absolute Hammer Platz 4 in der Klasse Platz 6 Gesamt

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Ohne Panne und anderes Pech die absoluter Wahnsinn – Platz 10 in der Klasse Platz 40 Gesamt

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Heute wieder mit einer Top-Leistung Platz 11 Klasse und 17. Gesamt –  Gott sei Dank und Günter Baringer sei Dank wieder mit voller Sehstärke!

Übrigens sind Günter Baringer und Karl Schöpf ebenfalls hier vertreten – auch sie schlagen sich gut. Siel belegen derzeit den 14. Rang in ihrer Klasse!

 

schoassslmikkkdikkkbraukkkedaaaaaviiielwehhhhh

Etappe 1 Transalp 2017 von Sonthofen nach Imst am Sonntag den 25.06

Heute rechtzeitig um 6:30 Uhr aufgewacht um zu checken, dass es wie aus Schaffeln schüttet. Vorab es sollte auch nahezu die gesamte Etappe anhalten. Für mich persönlich eigentlich die perfekten Bedingungen, Regen und nicht allzu kalt. Für einige einer Vereinskollegen allerdings ein Horror! Sepp und ich habe die StartNr. 345 – Als Minimalziel wurde ausgegeben, dass wir diese Nr. als Platzierung verteidigen wollen – weiter vorne ist besser! Mit dieser Nr. landeten wir vorerst im Startblock C (251 – 400) – das war OK!

Folgendes stand am Programm bzw. sollte uns erwarten:

  • Distanz: 136,5 km
  • Steigungen: 2.352 hm
  • Pässe: 4 unter anderem das Hantenjoch

Wir stellten uns auch relativ weit hinten auf, da wie im Angesicht des Regens erst relativ spät zum Start antraten! Pünktlich ging es los – grundsätzlich – für uns aus Startblock C jedoch einige Minuten später – alles kein Problem! Sukzessive arbeiteten wir uns nach vorne. Die ersten Anstiege waren wesentlich härter als das Höhenprofil vermuten lies. Nichts desto trotz konnten wir meist angeführt von Sepp mehr Plätze gut machen. In den Flach-Passagen ging es meist richtig hurtig dahin – es war nicht nötig viel vorne zu machen.

Der letzte Anstieg, das Hantenjoch war aber dann doch so richtig böse – zumindest für mich. Das eine oder andere Team konnte noch eingeholt werden allerdings musste ich doch mit ansehen, in Summe doch wieder einige Plätze zu verlieren – zusätzlich mussten wir einen Pannen-Stop (Kette zwischn Tretlager und Kettenblattstern – ziemlich Sch….) einlegen der zusätzlich in etwas drei Minuten (und das war noch sehr glücklich) kostete. Die Zeit wurde oben am Berg genommen – dort angekommen mit brennender Lunge und Oberschenkel war ich doch sehr froh.

Im Etappenziel unten in Imst erwartete uns, unser Betreuerteam – perfekt wie bereits an der Strecke haben sie uns mit ein paar Happen und trockenen Klamotten versorgt – DANKE!

 

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 4:30 Std (inkl. ca. 3 Min Pannen-Pause)

Platzierung Gesamt Etappe: 127

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 21

Platzierung Gesamtwertung: 127

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Der absolute Hammer Platz 5 in der Klasse Platz 6 Gesamt

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Hatten leider etwas Pannen und Kleidungs-Pech aber immerhin Platz 25 in der Klasse Platz 64 Gesamt

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Für mich die Tagesüberraschung Platz 14 in der Klasse 18 Gesamt und das im Blindflug – Bernhard hatte schon sehr früh im Rennen Probleme mit den Augen!

nokkatknoedidieloebbeuunndddiealllllemissikkkschon!!!!

Transalp 2017 – die (Tor)Tour

Die „Transalp 2017 die Tour“ die wir (Sepp und ich) als Team „Ice Age“ bestreiten wollen startet am 25.06 in Sonthofen Mittenwald  und führt in 7 Tagesetappen über 867,24 km und 18233 hm durch Österreich, die Schweiz und Südtirol nach Italien (Arco am Gardasee).

Das Rennen wird in Zweierteams unterteilt in die Klassen Frauen (=zwei Frauen), Mixed (eine Frau und ein Mann), Männer (zwei Männer zusammen max. 78 Jahre), Master (zusammen max. 98 Jahre) und Grand Master (zusammen über 98 Jahre) bestritten wobei jeweils der Zweite gewertet wird.  Als Gesamtzeit, welche für die Platzierung relevant ist, gilt die Summe der sieben Tageszeiten.

Es werden in Summe etwa 1000 Paare am Start sein. Die Leistungsklassen bewegen sich dabei von absoluten Spitzenfahrern (die auch bei Profi- Etappenrennen bestehen könnten) bis zu Starten die ums durchkommen kämpfen werden.  In den letzten Jahre waren Asse wie Jürgen Pansy, Daniel Wabnegg, Emanuel Nösig, Michael Kastinger, Klaus Steinkellner, Günther Baringer, Karl Schöpf, Andreas Traxl, Daniela Pintarelli, Lisa Player, Wolfgang Eibeck um nur einige zu nenne, am Start.

Wo wir uns finden werden wird sich nach den ersten Tagen zeigen und ist in diesem Blog zu verfolgen. Das gesetzte Ziel wird kurz vor dem Start der Tour bekannt gegeben!

Einige Highlights der diesjährigen Transalp sind Pässe wie das Stilfserjoch, Mortirolopass, Timmelsjoch, Ofenpass und noch viele mehr – etliche der Pässe die wir zu bestreiten, wurden auch beim diesjährigen „giro d’italia“ angesteuert!

Wie hart die Sache wird, werde ich hier berichten – entweder nach den Etappen oder am Ende der Tour!

Heute nach der Ankunft am Samstag, den 24.06.17 um etwa 17:00 Uhr war einrollen angesagt.

Alle acht Mann am Start – ein kleiner Hügel (41 km / 380 hm) war auch dabei – schon ins schwitzen gekommen.

Ankunft in Sonthofen

Vor der Abfahrt zum einrollen – noch alles cool – aber auch danach!!!

Transalp 2017 Team „Ice Age“

Nach einer sehr durchwachsenen Wintersaison und einigen körperlichen Problemen hab ich mich nun doch (Mitte Mai 2017) entschlossen an der diesjährigen Transalp teilzunehmen. Nicht zuletzt deshalb weil mein Teampartner mich immer wieder in den Wintermonaten zu den kurzen aber dafür sehr wenigen Trainings motiviert hat.

Nicht nur, dass meine Form bislang nicht und nicht kommen will, gab es immer wieder Probleme mit meinem Einser-Rad:

  • falsche Reifen
  • Schaltungsproblem vorne
  • Problem mit dem Chain Catcher
  • ein Sturz bei RM-Purbach hat die Laufräder zerstört
  • etc. etc….

Ohne Gaffy und BikeCity wären diese Probleme nicht zu lösen gewesen – jedes einzelne Problem war innerhalb von Stunden oder Tagen behoben – Danke dafür – da die letzten zwei Trainingsausfahrten nahezu problemlos über die Bühne gingen, werde ich mit meinen Ridley Helium SL an den Start gehen!

Aber nur weil das Rad gut war, heißt dass leider noch lange nicht das alles gut war. Es war zwar keine meiner Trainingsausfahrten wirklich schlecht aber von gut oder zufrieden kann überhaupt keine Rede sein. Ein kleines Rätsel ist mir das vor allem deshalb weil meine Fitness, vor allem in Anbetracht meiner (relativ kleinen) Trainingsumfänge echt gut ist – nur die Form stellte sich bislang nicht ein.

Anders beim Sepp (Josef Haider), meinem Teampartner – ein Phänomen – er hat sich in den letzten zwei Jahren aber vor allem seit dem Winter sukzessive verbessert und befindet sich in einer sensationellen Form – in Anbetracht seines Alters, er ist 57 Jahre alt, halte ich das für eine Sensation. Nach jeder einzelnen gemeinsamen Trainingsausfahrt mit ihm war ich richtig fertig – bei kurzen oder mir bekannten Anstiegen konnte ich ganz gut mithalten – alles andere …….!

Gaffy meine Wenigkeit und BikeCity-Chef Richi Holzer vor der Bike City

Mein Teampartner als Hahn im Korb in der Form seines Lebens – nicht nur auf dem Rad

 

Zusammen mit drei weiteren Teams im Verein (BK Racing Team) und wollen wir die Transalp 2017 ab 25.06.2017 bestreiten:

Team 1

Max Feyerer

Martin Geretschnig

Zwei absolute Stars in der österreichischen Amateurszene – mit Ambition auf Sieg oder Stockerlplatz

 

Team 2

Markus Plank

Bernhard Rehrl

Das Duo Infernale – zwei Top Radsportler – ob ein 7 Etappen Rennen über viele Hügel ihre Disziplin ist wird sich rausstellen – beide sind Kämpfer vor dem Herren – sie werden von „Allen“ geschätzt und geliebt – schon vor Jahren hab ich angeregt, dass die beiden ein Team bilden sollten, ob es aufgeht – man wird es sehen!!!

 

Team 3

Rene Mayer

Gerhard Berger

Zwei absolute Spitzenfahrer in der Master-Klasse – Rene mein Partner von 2014 ist mittlerweile ein erfahrener Transalper gemeinsam mit „Bergerl“ einem relativen Neuling in der Szene kann man sehr viel zutrauen – ich vermute die werden klasse beginnen und sich von Tag zu Tag steigern – was raus kommt – man wird staunen!!!!

 

Begleitet und betreut werden wir von Mama und Papa Rehrl, Mama und Papa Feyerer sowie von Maria Wagner – Herzlichen Dank dafür schon jetzt – dass ihr euch das antut!!!!!

Duathlon mit Gerda in Parndorf am 17.04.2016

Gleich am Tag nach meiner ersten richtigen Watsche in diesem Sport stand traditioneller Weise der Duathlon in Parndorf mit meiner Perle, Gerda auf dem Programm. Auch hier gab es einen Sieg in der mixed-Staffel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Wieder starten wir unter dem Teamnamen „AdeGePlus“ und versprachen uns ein gutes Ergebnis. Die Vorbereitungen waren doch ganz gut.

Wie gehabt galt es 10 km im Laufen – 40 km auf dem Rad – und dann nochmal 5 km Laufen zu absolvieren.

Nachdem der Startschuß knallte legte Gerda los. Die notwendigen 10 km zu Beginn wurden an diesem Tag unerwarteter Weise für sie zur Tortur. Mit grosser Verspätung übergab sie an mich. Nach meinem Desater vom Vortag wollte ich keinesfalls zu schnell starten – immerhin gab es eine wesentlich längere Distanz zu bewältigen. Ich startete mit etwas Zurückhaltung – dies schien doch die bessere Variante – immer besser kam ich ins Fahren. So konnte ich einen um den anderen Mitbewerber überholen. Der Spaß am Fahren sowie die Motivation steigerte sich stetig – in genau 56:42 absolvierte ich meinen Teil der Arbeit. Das war in etwa die gleiche Leistung wie 2015. Gott war ich froh über diese Leistung. Den letzten Teil, 5 km Laufen galt es jetzt noch von meiner Perle zu absolvieren. Diese scheinbar kurze Distanz wurde an diesem Tag für sie zu einem fast unüberwindlichen Marathon. Ein gemeinsames Erglogserlebnis blieb an diesem Tag für uns aus – der 5. Platz und gesund sind wir geblieben – das ist doch auch was wert!

 

Erster Start – erste Watsche

Die Vorbereitungen für die Saison 2016 waren angesichts des schweren Unfalles beim Straßenrennen in Amstetten Ende Mai 2015 und allen dazugehörenden Begleitumständen gar nicht schlecht. Einzig die Unterbrechung für eine vierwöchige ReHa im Februar hat die üblichen Vorbereitungen etwas schwieriger gestalten lassen. Die Watt auf dem Ergometer passten die Geschwindigkeiten in der Halle passten und die wenigen Trainings auf dem Zeitfahrer deuteten auf eine ähnliche Form wie 2015 hin.

Nach meinem überraschenden Sieg im Vorjahr gab es am 16.04.2016 etwas zu verteidigen. Es war ein herrlicher Tag. Gut gelaunt, und topfit holte ich von Florian Posch, der sich mit einem Fahradgeschäft in Ybbs niedergelassen hat, meinen top servicierten Zeitfahrer ab.

Keine Probleme bei der Abnahme, keine Probleme am Start und extrem zuversichtlich durfte ich als Titelverteidiger als letzter in meine AK starten. 30 Sekunden vor mir ging Wolfgang Lackner auf die Piste. Mein Ziel war es ihn so schnell wie möglich in Sichtweite zu bekommen – dann kann nicht mehr schief laufen, dachte ich. Der Start war perfekt, schnell war ich auf deutlich über 50km/h – geil heute, dachte ich – Wolfgang konnte ich zwar nicht sehen trotzdem schien alles perfekt und schnell zu laufen. Dann nach etwa 3 von 12,5 km schnellte mein Puls hoch – wie bei einem blutigen Anfänger – plötzlich drehte sich die Kurbel nur noch schwer – jeder kräftige Tritt wurde innerhalb von nur wenigen Sekunden zur Qual. Es blieb nichts anderes übrig, ich musste raus nehmen. Richtig Tempo konnte ich bis zur Ziellinie nicht mehr aufnehmen.

Die Folge war eine Zeit von 17:03:44. Das war auf dieser kurzen Strecke bei etwa gleichen Bedingungen um sage und schreibe um 47 Sekunden langsamer als im Jahr davor und bedeutete den 8. Platz in meiner AK – das hat richtig weh getan!

 

King of the Lake 2015

Als letztes Rennen der Saison sollte der „King of Lake“ auf dem Programm stehen. Da sich schon viele aus meinem Team angemeldet hatten sollte es auch ein großer Auftritt des „ESR-Racing by Bernhard Kohl“ werden. Das Startefeld wurde mit 500 Startern begrenzt – als ich mich anmelden wollte, war schon voll.

Als ich einen Start bei diesem Event schon abgehackt hatte, wurde mir bekannt das Karin, unsere einzige Dame im Team ihren Start zurückzog und mir ihren Startplatz überlies. Am Tag des Events bei sehr mittelmäßiger Wettervorhersage begab ich mich voll motiviert in Richtung Seewalchen am Attersee.

Auf der Reise dort hin musste ich leider die Absagen beinahe aller Starter aus unserem Team erfahren. Nur Jürgen Pansy und meine Wenigkeit haben offensichtlich die Motivation gefunden, uns dort an den Start und der internationalen Konkurrenz zu stellen – das machte mir aber nichts aus – fahren muss man bei einem EZF ohnedies alleine.

Da mir offensichtlich auch die Startnummer von Karin zugeordnet wurde hatte ich eine sehr frühe Startzeit. Nur etwa 30 Einzel-Starter/innen begaben sich vor mir auf den über 47 km langen Rundkurs. In meinen Berechnungen sollte ich auf jeden Fall mit einer Bestzeit ins Ziel kommen und wenn alles gut geht sollte es mir gelingen alle vor mir gestarteten Einzelstarter zu überholen.

Das Event war groß angelegt viele Sportler und Zuseher fanden sich bereits bei meinem Start ein. Die Stimmung war großartig meine Anspannung auch. Los ging es von einer langen steilen Startrampe – richtig motivierend – bei gesperrter Strecke galt es ab nun mit Volldampf loszulegen. Aber Achtung, ein so langes Zeitfahren hatte ich noch nie absolviert. Ich nahm mich anfangs etwas zurück. Als ich aber relativ schnell auf die ersten Fahrer auffuhr ging das nicht mehr. Bei nahezu perfektem Wetter (leicht windig, 18 Grad) kam ich immer besser in Fahrt und konnte ständig vor mir gestartete Fahrer/innen überholen. Einige unangenehme Höhenmeter galt es nach etwa 27 km zu überwinden – kein Problem danach ging es dafür so richtig flott dahin. Bei etwa km 42 als ich dachte jetzt ist es schon vorbei überraschten mich noch ein paar Stiche, nicht zuletzt deshalb wollte das Ziel nicht näher kommen. Schlussendlich konnte ich die Zielline mit der Zeit von 1 Std 6 Min 44 Sek überqueren.

Zu meiner nicht gerade positiven Überraschung waren aber doch schon einige Fahrer im Ziel und der Platzsprecher sagte mich mit der zweitbesten Zeit an. Voll angefressen ging ich mich umziehen und wollte umgehend weg.

Bevor ich mich aus dem Staub machte schaute ich nochmal im Zielgelände vorbei und auf die große Anzeigetafel mit der aktuellen Ergebnisliste – etwas erstaunt – jetzt positiv – war ich dass ich nach bereits mehr als 200 Finishern noch auf Platz 5 und in meiner Klasse auf Platz 2 lag. Außerdem hat mir ein Freund mitgeteilt, dass Raphael Kreilhuber ein sehr starker Deutscher Amateur aus persönlichen Gründen bereits vor mir gestartet war, weshalb ich nur mit der zweitbesten Zeit ins Ziel kam – naja dann war meine Leistung doch gar nicht so enttäuschend, dachte ich. Als aus meiner Altersklasse keiner mehr kommen sollte wurde ich knapp hinter zwei Deutschen auf Platz 3 geführt. Voller Freude konnte ich der Siegerehrung entgegensehen und noch ein paar Freunde wie auch Jürgen ordentlich anfeuern. Als auch die letzten Fahrer gestartet waren begab ich mich zum sehr spannenden Live-Timing um Jürgen gegen die starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland zu beobachten.

Für mich sehr spannend, bis zu dem Zeitpunkt als plötzlich der Name Torsten Endres auftauchte – der gehört doch in meine Klasse. Offensichtlich durften die zehn Bestplatzierten aus dem Vorjahr am Ende starten. Weshalb ich seine Klasse nicht weiter beschreiben brauche. Bei der ersten Zwischenzeit war er allerdings nur ganz knapp vor mir – ich warte auf die nächste Zwischenzeit – der Abstand veränderte sich allerdings zusehens in die falsche Richtung. So ging der schon sicher geglaubte Stockerlplatz  doch noch verloren. Zwar als bester Österreicher aber viert platzierter, verlies ich dann doch noch vorzeitig und mit schlechter Laune den Eventbereich.

Auf der Heimfahrt wurde mir aber doch immer mehr klar, wie schön es war hier starten zu können und zu dürfen sowie dass die erbrachte Leistung in Anbetracht aller Umstände echt gut war – und wie glücklich ich bin – ach ist das Leben schön – auch wieder daheim zu sein!

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Auf der Strecke beim King of the Lake

 

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unbekannter Weise auch ganz junges aber begeistertes Publikum