Etappe 6 am 04.07.14 von Crespano del Grappa nach Rovereto

Trotz der gestrigen Dilemma-Etappe, haben wir uns am Start wieder sehr weit vorne platziert!  Es galt

Distanz: 141,56 km

Steigungen: 2.907 hm

Pässe: 3 (Foza, Valicio di Valbona, Passo Coe)

herunterzudrücken.

Allein die Gedanken daran verursachten Kopfweh. Die ersten 25 km flach, die Hälfte davon neutral die andere Hälfte in vollem Karacho, liefen ganz gut. Der erste Hügel mit etwa 900 hm am Stück ließ Erinnerungen an gestern hochkommen. Am Gipfel war auch der Gipfel meiner Schwäche erreicht – René sich fadisierend an meiner Seite versuchte zu motivieren – es half nichts – wieder wurde das Feld vor uns ständig größer. Die Gedanken an den zweiten Berg am heutigen Tag mit 1500 hm am Stück machten das nicht besser. Nach der perfekten Verpflegung unserer Betreuung (Inge und Maria) – etwa 500 hm vor dem Gipfel – lief es überraschend wieder wesentlich besser, zwar weit weg von unserem Niveau der ersten vier Etappen begannen wir sukzessive wieder  Plätze gut zu machen. Wir brauchten je 100 hm 7 Min. Die Abfahrt nach Rovereto machte sogar Spaß. Ein weiteres Waterloo ließ sich aber nicht mehr verhindern.

Fahrzeit: 05:55:02 Std

Platzierung Klasse (Masters) Etappe: 85

Platzierung Gesamt Etappe: 251

Platzierung Gesamtwertung Klasse (Masters): 37

Platzierung Gesamtwertung: 124

 

Leider erlebten gestern und heute auch unsere Vereinskollegen Daniel und Markus (ESR Racing Team) kleine Waterloos – gestern hat es Markus auf einer Abfahrt um eine Leitplanke gewickelt, heute ist Daniel auf dem langen Anstieg explodiert – jetzt befinden sie sich auf  – sie befinden sich aber nach wie vor auf dem hervorragenden 11. Platz – was ich für den absoluten Wahnsinn halte und ihnen eine Einladung ins Riegelzimmer bringt!!!!!

 

@nokkkkkatknödi: ikkkmisssdikkk nokkk meeeer schon – bladi

Etappe 5 am 03.07.14 von Fiera di Primero nach Crespano del Grappa

„Zahltag“ – heute – bei herrlichem Wetter startete das Rennen mit folgenden Werten:

Distanz: 122,37 km

Steigungen: 3.164 hm

Pässe: 3 (Passo Gobbera, Passo Brocon, Monte Grappa)

Gestern haben wir uns mit dem 92. Platz gesamt den Startblock A erkämpft. Das Gemetzel am Anfang war allerdings nicht wesentlich anders als weiter hinten. Bei der Anfahrt zum ersten Berg schien noch alles in Ordnung zu sein. Im Anstieg selbst hab ich allerdings René sehr bald verloren – nach vorne, leider. Mein subjektives Gefühl sagte mir, dass es gar nicht so schlecht geht, dass dem nicht so war, war daran zu erkennen, dass das Feld, welches ich vor mir hertrieb, immer grösser wurde. Sehr bald bin ich, wie gestern, wieder dort angekommen wo ich eigentlich nicht hingehöre – allerdings am anderen Ende. Am ersten Gipfel bin ich wieder auf René getroffen – von da an hat er mir geholfen, das nach wie vor grösser werdende Feld vor uns herzutreiben – was ihn nicht wirklich forderte. Knapp vor dem Gipfel des Monte Grappa hat uns sogar das Führungsteam  der Damen eingeholt.  Summa summarum hat sich das Dilemma aber noch in Grenzen gehalten.

Fahrzeit: 05:30:33 Std

Platzierung Klasse (Masters) Etappe:  64

Platzierung gesamt: 199

Platzierung Gesamtwertung Klasse (Masters): 32

Platzierung Gesamtwertung: Wollten wir gar nicht wissen 🙂

Foto 04.07.14 19 38 51@nokkkkkatknödi: ikkkmisssu schon – bladi

Etappe 4 am 02.07.14 von St. Vigil nach Fiera di Primero

Die Königsetappe mit beängstigenden Werten sollte sich als solche bewähren – oder die Etappe der Überraschungen werden!

Henkers-Mahlzeit vor der Königsetappe

Henkers-Mahlzeit vor der Königsetappe

Distanz: 154,74 km

Steigungen: 3.490 hm

Pässe: 5  (Furkelpass, Passo Cimabanche, Passo Giau, Forcella Aurine, Passo Cereda)

Erste Überraschung, es wurde bereits um 08:00 Uhr gestartet; zweite Überraschung, es begann bereits vor dem Start zu regnen! Dritte Überraschung, wir standen rechtzeitig in unserem Startblock B, wodurch am Beginn der Etappe das Gemetzel nicht ganz so schlimm war. Weitere Überraschungen sollten folgen.

Zu Beginn der Etappe schwammen wir im Feld mit, welches ein Tempo anschlug, dass zum Aufwärmen aber doch zu hoch war, da weder das Betteln meiner Beine noch René Gnade kannten, ging ich das Tempo mit – ab der Mitte des ersten 700 hm Anstieges ging es aber ganz gut, sprich das Tempo unseres Feldes konnte gehalten werden. Bei der Abfahrt danach die nächste Überraschung, ich konnte bei Regen tendenziell Plätze gut machen.  In der Anfahrt zum Passo Giau, welche leicht ansteigend war, musste ich überraschend feststellen, dass wir jetzt auf einem Niveau angekommen waren, wo wir eigentlich nicht hingehören – es wurde ein Tempo angeschlagen dem wir zwar ganz gut folgen konnten, an Führungsarbeit aber nicht wirklich zu denken war. Der Passo Giau hatte um fast 300 hm sowie der Forcella Aurine um 150 hm mehr als kalkuliert – keine tolle Überraschung. Auf beiden Abfahrten konnte ich René zwar nicht ganz folgen, aber all zu viel hab ich nicht verloren – Plätze mussten bei Höllentempo in der Gruppe nicht wirklich eingebüßt werden.

Knapp vorm Ziel noch zweimal kurze 20%ige Anstiege waren die nächste dicke Überraschung – kurz vor dem Gipfel hatte ich zwar keinen wirklichen Einbruch, hab aber doch ein kleines Loch aufgerissen welches ich nicht mehr aus eigenen Kräften schließen konnte – damit hab ich zwar grundsätzlich gerechnet, kam aber dann doch überraschend.

Summa summarum war es ein Ritt über sechs Stunden am Limit an dem wir wieder ein paar Plätze gut machen konnten – ob das gut gehen kann wird sich zeigen.

Fahrzeit: 06 Std. 01 Min. 52 Sek

Platzierung Klasse (Masters) Etappe: 26

Platzierung gesamt Etappe: 86

Platzierung Gesamtwertung Klasse (Masters): 30

Platzierung Gesamtwertung: 92

Übrigens sind wir in der Klasse mittlerweile das zweitbeste österreichische Team.

 

Nach der Königsetappe - der Schein trügt - die Kräfte waren am Ende

Nach der Königsetappe – der Schein trügt – die Kräfte waren am Ende

Unsere Vereinskollegen Daniel und Markus (ESR Racing Team) ließen heute leider, nicht zuletzt wegen eines Sturzes von Markus und des „Lieblingswetters“ von Daniel, etwas Zeit liegen, sind aber nach wie vor in aussichtsreicher Position!

 

@nokkkatknödi: ikkkkbussldikk – bladi

 

 

Etappe 3 am 01.07.14 von Brixen nach St. Vigil

Vorweg, von Renè mit ihren Metadaten, zum Ruhetag ausgerufen wurde diese Etappe mit folgenden Werten, für mich zur Etappe des Leidens:

Distanz: 89,18 km

Steigungen: 2.237 hm

Pässe: 1  (Grödnerjoch)

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Der Start ging bei perfektem Wetter von Brixen ca. 8 km in „neutralisierter“ Form vor sich – Radfahrer wissen was ich meine – was dies bei über 1300 Startern bedeutet kann man sich vorstellen. Der Kampf um Positionen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17 km/h bergab! Vor dem ersten Anstieg über 700 hm gelang mir aber doch eine gute Positionierung – leider wurde René etwas abgeschüttelt! Der Anstieg selbst ging hervorragend – damit René wieder aufschließen konnte sind mir doch etliche Fahrer vorbei gefahren – als René wieder da war schlug ich ein mir angenehmes Tempo an, René folgte mir und wir arbeiteten uns wieder sukzessive nach vor. Die nicht ganz leichte Abfahrt danach lief eigentlich gar nicht so schlecht – im Tal angekommen hatte ich etwa ein 80 Meter Loch auf jene Gruppe aufgerissen, in der sich René befand. Diese Gruppe schlug bei Gegenwind leicht ansteigend ein beträchtliches Tempo an – ich sah mich um, ob mir beim Zufahren jemand helfen könnte – nur fertige Gesichter – ich fühlte mich gut und schlug ein Tempo an um der Gruppe näher zu kommen, was auch ganz gut gelang, allerdings waren damit für diesen Tag, bei noch zu fahrenden 50 km und 1400 hm, offensichtlich meine Körner verschossen.

Das Grödnerjoch ein gleichmäßiger nicht allzu steiler Pass sollte mir doch liegen – einmal überzogen wurde dieser zum Berg des Leidens, das Tempo unserer Gruppe konnte von René ganz gut, von mir auf dem letzten Zacken, gehalten werden. Die Abfahrt danach sollte laut meinen Vereinskollegen eine Leichte sein – das war sie nicht – zumindest nicht für mich! Teilweise etwas über meine Verhältnisse gefahren hab ich anfangs kaum etwas verloren, wuchs der Abstand zu meinen Vorderleuten inkl. René doch deutlich an. Ich konnte mit gefühltem Höllentempo zwar einzelne Fahrer einholen, dass ich nicht schnell genug war um aufzuschließen merkte ich daran, dass ich von einer anderen Gruppe eingeholt wurde. Mit einer Gruppe von ca. 20 Mann kam ich völlig fertig in den Zielanstieg mit ca. 200 hm – die Gruppe brach nochmal auseinander und ich konnte mich mit letztem Biss aber doch vorne halten um den Abstand gering zu halten.

Fahrzeit: 03 Std. 30 Min 13 Sek

Platzierung Klasse (Masters) Etappe:  23

Platzierung Gesamt Etappe: 80

Platzierung Gesamtwertung Klasse (Masters): 33

Platzierung Gesamtwertung: 104

Die Platzierungen, sowohl in der Klasse als auch gesamt, konnten zwar deutlich verbessert werden, allerdings betteln meine Beine trotz guter Regeneration ganz laut um Gnade! Jetzt gilt es zu hoffen, dass es sich um keine Pyrrhus Leistung gehandelt hat!

Unsere Freunde Daniel und Max gaben mit dem 4. Platz wieder eine famose Leistung ab – vor allem haben sie uns noch bei bester Laune im Ziel empfangen!

Nach der Etappe des Leidens

Nach der Etappe des Leidens

@nokkkkatknödi: curoveretogfrei – bladi

 

Etappe 1 am 29.06.14 von Mittenwald nach Sölden

Heute pünktlich um 09:00 Uhr hat es wie bestellt zu Regnen begonnen -pünktlich um 10:00 Uhr ging das Rennen los. Naja nicht für uns, da wir mit der Nr. 612 ins Rennen gegangen waren wurden wir in den Startblock D verbannt .-Dieser startete um 4 Minuten später, zudem dauerte es etwa 3 Minuten bis wir durch das Startgate kamen – was bei mehr als 1300 Starten aber klar ist.

Folgendes stand am Programm:

  • Distanz: 115,37 km
  • Steigungen: 2.472 hm
  • Pässe: 2 (Buchener Höhe, Kühtai)

Der Plan war das ich uns so gut wie möglich durchs Feld kämpfe und René am Kühtai übernimmt. Den Plan haben wir genau so umgesetzt. Am Fuße des Kühtai zeigte mein Garmin  über 36 km/h Schnitt immer wieder hab ich mir schnelle Hinterräder gesucht, kurz ausgeruht und wieder auf das nächste aufgefahren – René konnte gut folgen. An der Auffahrt zum Kühtai angekommen hat Rene übernommen. Er hat ein Tempo angeschlagen mit dem wir Anfangs weiter viele Mitstreiter leiden ließen oder abhängen konnten. Für mich wurde diese Auffahrt ab etwa 1600 hm Seehöhe beinahe zum Scharfrichter der mich richtig leiden ließ. Die Abfahrt vor der ich doch etwas Angst hatte ist ebenfalls ganz gut gelaufen – vor allem konnte ich mich doch wieder etwas erholen. Die restlichen 30 km, versehen mit  einigen hm rauf nach Sölden, waren allerdings meist relativ flach, waren dann wieder mein Metier – wir konnten wieder einige Mitstreiter leiden lassen bzw. abhängen. Nur zwei Holländern konnten wir nicht folgen. Summa summa-rum sind wir mit der heutigen Etappe doch zufrieden, nicht zuletzt deshalb, weil wir sehr weit hinten starten mussten. Allerdings waren es genau unsere Bedingungen so wie zumindest ich bereits völlig fertig bin!

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 04:16:08

Platzierung Klasse (Masters) Etappe: 36

Platzierung Gesamt Etappe: 122

Platzierung Gesamtwertung Klasse (Masters): 36

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 122

Meine Vereinskollegen (Daniel Wabnegg und Markus Feyerer) gaben heute ein famose Leistung ab – sie konnten den 6. Platz Gesamt erreichen!

Völlig fertig nach dem Abendessen!

Völlig fertig nach dem Abendessen!

 

@Nokkkatknödi – ikkk miss u – bladi!!!