Etappe 7 Transalp 2017 von Pieve di Ledro nach Arco am 01.07

Die Wettervorhersage für heute war gut – allerdings nicht gut für mich – Schönwetter den ganzen Tag – es wurde aber nicht so schlimm wie befürchtet. Genau nach Plan ging es, wie immer um 09:00 Uhr los!

Für das Finale Grande, die 7. Etappe (zwei davon haben allerdings, quasi nicht statt gefunden) stand folgendes auf dem Programm:

  • Distanz: 102,28 km
  • Steigungen: 2.291 hm
  • 4 Pässe – aufgrund der Metadaten schienen alle relativ harmlos zu sein – Fehleinschätzung!!!

Es gab wieder eine relativ lange neutrale Phase – wieder standen wir weit hinten im Block B – allerdings wurden wir im Gegensatz zu gestern bereits in der neutralen Phase noch weiter nach hinten gespült. Als es dann richtig los ging waren es noch etwas 10 km bis zum Fuße des ersten Hügels mit etwas mehr als 700 hm. Leider konnte ich schon am Ende dieser Anfahrt meine Gruppe nicht halten – das ist schon lange nicht passiert. Im gesamten Anstieg wurden das Feld das ich vor mir her trieb ein wenig grösser. Wobei es zum Ende des Hügels, mit Hilfe von Sepp immer besser wurde. Die erste Abfahrt war lang, schnell und problemlos.

Im zweiten Anstieg haben wir unsere Gruppe gefunden – soll heißen wir wurden weder von vielen überholt noch konnten wir viel gut machen – die Abfahrt danach, ein Höllenritt – Gott sei Dank nicht für uns – viele Pannen, Stürze und Verletzte – Wahnsinn – offensichtlich ist meine (und Sepp’s) Fahrtechnik doch nicht ganz so schlecht. Einmal ich vor Sepp – ein Wahnsinniger überholt Sepp und unmittelbar hinter mir ab in die Botanik – naja mit moderaten 35 km/h – der Sepp hat ihm wieder raus geholfen – derartige Vorfälle muss es aber einige gegeben haben – mit und ohne Panne – jedoch zweimal musste auch der Rettungs-Heli ausrücken!

Der dritte Anstieg hatte einiges zu bieten – da war ein geschätzter oder zumindest gefühlter 30%iger langer Stich dabei – für uns allerdings kein Problem. Danach kam das Winkel-Werk Richtung Lago di Ledro, welches für mich heute leider zu Qual mutierte!

Die letzten zwei Anstiege (Passo Duron und Passo del Ballino) wurden trotz ihrer lächerlichen Daten nicht nur für mich zum nahezu unüberwindbaren Gebirge – aber der Sepp lief nach wie vor wie ein Maschine – unglaublich!

Als ich dann Arco, das Ziel roch, konnte ich doch noch einige Kräfte mobilisieren und sogar etwas zur Teamarbeit beitragen – so konnten wir auf den letzten 10 km noch unsere Gruppe sprengen und die ein oder anderen Fahrer ein- und überholen! Das Wichtigste für heute war allerdings heil angekommen zu sein – Danke an Alle die uns unterstützten und die Daumen drückten!

Den Auftritt das unser gesamtes Team (Starter und Betreuer) hier zeigte kann sich meiner Meinung auch international sehen lassen! Es war immer gute bis allerbeste Stimmung, hervorragende sportliche Leistungen und grandioser Betreuung und das trotz teilweise sehr mittelmäßigen Rahmenbedingungen (Wetter, Essen, Quartier, Strecken, etc.)

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 04:15:24

Platzierung Gesamt Etappe: 141

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 37

Platzierung Gesamtwertung: 26

Die Ehre des besten österreichischen Teams in unserer Klasse konnten wir deutlich ins Ziel bringen!!!!!

Ziel erreicht – empfangen von Günter Baringer

 

Finisher Trikot und Medaille erhalten!

 

Abfeiern, das musste sein – alle Etappen ohne gröbere Blessuren überstanden

 

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Martin fuhr heute für das Team Rehrl / Plank und hat wieder alles gegeben – das Rennen selbst war für ihn heute auf der angenehmeren Seite. Gegeben hat er sein vorderes Laufrad, nämlich an Markus Plank, weil der seines bei einem Sturz zerstört hat!

Markus wollte heute als Einzelkämpfer zeigen wie es geht, das hat er auch getan – mit etwas Glück hätte er auch gewinnen können. Da dies bei einem Teambewerb wenig Sinn macht hat er es einfach bleiben lassen und hat es nur angedeutet.

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Mit dem für sie mittlerweile bescheidenen 15. Platz mussten sie sich heute zufrieden geben, weil sie wieder mal eine Panne hatten. In der Gesamtwertung rückten sie trotzdem auf Platz 9 vor – um sensationelle 0,5 Sekunden vor Günter Baringer und Karl Schöpf – kurios bei einer Gesamtfahrzeit von deutlich mehr als 20 Stunden!

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Wieder Top-Leistung von den Beiden – trotz Sturz mit Panne von Markus Plank erreichten sie den 14. Platz – leider verloren sie dadurch einen Rang im Gesamtklassement! Gott sei Dank nichts gröberes passiert – nicht einmal die Laune hat gelitten!

 

ggffreiiitmiikkkscccchhaauuuuffmaaaaisccchhhhooooaaaslll!!!!

Etappe 6 Transalp 2017 von Aprica nach Pieve di Ledro den 30.06

Für heute war die Wettervorhersage wieder eher mittelmäßig – gestartet sollte jedoch genau nach Plan (Strecke und Zeit) werden! Vorab – es war OK!

Auf dem Programm standen für heute:

  • Distanz: 120,74 km + 1,5 km Ehrenrunde für den Bürgermeister von Aprica
  • Steigungen: 2.365 hm
  • Pässe: 2 Pässe – auch der relativ unbekannte Passo Croce Domini mit 1600 hm am Stück

Da es wieder einen neutralen Start gab, stellten wir uns im Startblock B relativ weit hinten auf. Nach der neutralen Phase ging es nicht zuletzt deshalb für uns so richtig ab – es war aber mein Terrain – mit 50 – 70 km/h ging es bis km 45 leicht bergab – da sich das Feld immer wieder teilte, lag es auch an mir immer wieder Löcher zuzufahren – das brachte zwar einige Plätze kostetet aber bereits zu Beginn etliche Körner – es war unglaublich flott – dabei wurden auch einige A-Block-Fahrer eingesammelt!!!

Am Fusse des ersten Hügels (der mit 1600 hm) fand ich aber recht schnell einen guten Rhythmus – nach quasi zwei Tagen Pause funktionierten meine Beine wieder wesentlich besser – der Sepp brauchte heute ein bisschen bis er so richtig funktionierte – dann aber wie gewohnt, wie eine Maschine (die spricht – manchmal etwas viel). Anfangs konnten wir noch weitere Fahrer überholen – in der Mitte wurden wir von einigen überholt – die Berggemsen die das Tempo in der Anfahrt nicht halten konnten – im letzten Teil wiederum konnten wir wieder einige hinter uns lassen.

Der Hügel bot heute nicht nur viele Höhenmeter, auch Regen, Hagel und Kälte waren im Aufgebot – für mich allerdings kein Problem – bei der Auffahrt – in der Abfahrt dann hatte ich durch die Nässe, viele Schlaglöcher und bereits Pannen geplagten Fahrern etwas Respekt. Der nächste kleine Hügel wurde wieder im Trockenen absolviert – was für die folgende Abfahrt kein Nachteil war – da ging es fast im MTB-Stil wieder richtig zur Sache – echt lustig und nahe an der Überforderung ging ich ein Tempo mit, bei dem richtig froh war heil angekommen zu sein. Die letzten 23 km stellten Dank Sepp nur noch kleine Herausforderungen dar – alles gut gegangen – es konnten auch ein paar Plätze gut gemacht werden. Im Ziel wurden wir von unserem Betreuer-Team herzlich empfangen – das ist bei schönem Wetter zwar nicht so wichtig wie bei hässlichem, aber nicht minder schön – Danke an Alle!

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 04:37:45

Platzierung Gesamt Etappe: 110

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 17

Platzierung Gesamtwertung: 26

Die Ehre des besten österreichischen Teams in unserer Klasse konnten wir uns wieder zurück holen!

Mit dem hantieren der verdrehten Regenjacke schaffte ich es heute auf die offizielle Facebookseite der Transalsp!

Warum ich grinse – keine Ahnung!!!

Vor dem Start – noch mit Regenjacke

Gemeinsame Abfahrt zum Start

 

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Martin hat alles gegeben – was daran zu erkennen ist, dass er heute „explodiert“ ist – Alle sind echt stolz darauf so einen Fahrer (ein Tag Pause ist offensichtlich nicht gut für ihn) und Menschen (nicht nur weil er mir seine Vaseline gegeben hat) im Team zu haben.

Sie werden damit in der Wertung keine große Rolle spielen – Beide werden aber morgen, jeder auf seine Weise, der Konkurrenz nochmal so richtig zeigen wo der Hammer hängt!!!

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Platz 11 in der Klasse – in der Gesamtwertung konnten sie sich auf den sensationellen 10. Platz vorarbeiten – und das trotz Radwechsels bei Rene – das Rad kam übrigens von ganz prominentem Mitbewerber – es gelang nur mit der vollen Ladung Charme von Rene um dessen weibliche Betreuung davon zu überzeugen, ihm das Rad zu borgen – der Name darf daher leider nicht erwähnt werden!

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Sie waren der absolute Hammer was Leistung, Zusammenarbeit und Freude an Radsport betrifft – Ergebnis war der 7. Platz in ihrer Klasse – und konnten sich in der Tourwertung auf Rang 9 vor arbeiten!

Etappe 4 & 5 Transalp 2017 von Bormio nach Livigno bzw. von Livigno nach Aprica Mi 28. und Do 29.06

Bereits in der Nacht bin ich aufgewacht, nicht nur wegen schmerzenden Beinen und einiger Wunden in der Sitzregion. Vielmehr waren es die Gewitter im Gebirge. Auch am Morgen vor und beim Start – teilweise starker Regen!

Kurz und bündig – folgendes wäre auf dem Plan gestanden:

Etappe 4:

  • Distanz: 134,91 km
  • Steigungen: 3.479 hm
  • Pässe: 4 Pässe – unter anderem der Umbrailpass

Etappe 5

  • Distanz: 109,26 km
  • Steigungen: 2.492 hm
  • Pässe: 3 Pässe – dabei der gefürchtete Passo Mortirolo

Die 4. Etappe wurde für die meisten Fahrer nach dem Umbrailpass (ca. ein Viertel der Etappe) abgebrochen!

Die 5. Etappe wurde abgesagt.

Daher für die Etappe 4 und 5 leider keine Resultate!!!!

der Sepp sichtlich enttäuscht, dass er nicht länger fahren durfte!

ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – es war allerdings noch viel schlimmer als es aussieht

Transfer statt Etappe

ssccchhhhloebbbegatssccchhhimakkkenwussssschl

Etappe 3 Transalp 2017 von Naturns nach Bormio am Dienstag den 27.06

Wieder um 9:00 Uhr – auf in die dritte Etappe. Das Wetter war OK – aber es war schlechtes Wetter vorhergesagt. Mir war das egal. Zudem war mein allgemeines Befinden weit weg von optimal.

Auf dem Programm stand für heute folgendes:

  • Distanz: 97,80 km
  • Steigungen: 3.025 hm
  • Pässe: 2 Pässe – unter anderem das Stilfserjoch mit 1900 hm am Stück

Schon die ersten 11 km, in der neutralen Zone fühlten sich nicht gut an. Zudem drehte ich nach etwa 8 km um, da mein Vereinskollege Martin offensichtlich eine Panne hatte – auch andere Kollegen waren schon bei ihm – ich bot im mein Rad an – er brauchte es nicht – leider dachte ich! Naja so fuhr ich weiter – etwa 200 Plätze weiter hinten – Sepp wartete auf mich. Das gute daran war, dass ich hier, auch heute das Tempo gut mithalten konnte. Rauf die Vinschgauer Höhenstrasse kam dann der angesagte Regen – die Abfahrt danach und die Reise nach Prad waren nicht wirklich angenehm oder gemütlich.

Dann rauf aufs Stilfserjoch war das Wetter eigentlich nahezu perfekt – leider meine Beine nicht – der Sepp hingegen läuft nach wie vor wie ein Maschine – mit seiner Unterstützung bin ich dann doch irgendwie auf den 2757 Meter Pass  hochgekommen. Auch unsere Betreuer-Team hat seinen Teil dazu beigetragen – mit Flaschen, Cola und aufmunternden Worten!

Oben angekommen mussten wir leider feststellen, dass der Sepp einen defekten Freilauf hat – so mussten wir die 1200 hm Abfahrt bei starkem Regen, schlechter Sicht und viel Verkehr eher gemächlich runter fahren – das hatte aber auch etwas positives – es war für Sepp zwar anstrengend und für uns quasi ohne Risiko!

In Summe mussten wir in der Wertung aber doch einige Federn lassen!

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 05:21:45

Platzierung Gesamt Etappe: 211

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 45

Platzierung Gesamtwertung: 31

Leider konnte uns in der Gesamtwertung in unserer Klasse auch ein österreichisches Team überholen!

der Sepp hatte genug Zeit für Fotos

nokkkatknöööööddddiikkkpllllatttzeschhhhhonnnn!

Etappenziel der dritten Etappe ca. 1000 Meter nach der Zeitnahme

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Trotz Panne zu Beginn Platz 5 in der Klasse und Platz 8 Gesamt in dieser Etappe – in der Gesamtwertung liegen sie auf dem 5. Platz in ihrer Klasse!

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Platz 13 in der Klasse Platz 54 Gesamt – in der Gesamtwertung liegen sie auf dem beachtlichen 12. Platz!

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Heute wieder mit einer Top-Leistung Platz 17 in der Klasse und 30. Gesamt –  in der Gesamtwertung liegen sie auf Rang 13!

Etappe 2 Transalp 2017 von Imst nach Naturns am Montag den 26.06

Um 9:00 Uhr fiel der Startschuss zur zweiten Etappe. Bei herrlichem Wetter (Sonnenschein und fast 30 Grad)  – allerdings sind das nicht meine Bedingungen!

Folgendes stand heute auf dem Programm:

  • Distanz: 139,79 km
  • Steigungen: 2.611 hm
  • Pässe: nur 1 Pass – das Timmelsjoch

Die ersten 30 km fühlten sich flach an – es ging so flott dahin, dass wir aus dem Startblock B sogar auf den  Startblock A aufgefahren sind. Allerdings zeigten die Armaturen in Sölden bereits knapp über 800 absolvierte Höhenmeter an – dann rauf aufs Timmelsjoch, auf über über 2500 Meter Seehöhe hat es mir zwar nicht den Stecker gezogen – aber die Schmerzen in den Oberschenkeln waren fast unerträglich. Knapp vor Obergurgel – Gott sei Dank stand dort unser Betreuer-Team kamen noch Krämpfe dazu – bis dahin wurden wir sukzessive von Mitbewerbern überholt. Der Sepp lief wie ein Maschine – unglaublich! Die restlichen 500 hm bis zum Gipfel liefen etwas besser und die Abfahrt war echt geil, richtig schnell und trotz meiner mittelmäßigen Stimmung kam ich in den „Flow“ – und so konnten wir auch wieder ein paar Plätze gut machen! Nur die letzte 20 von den fast 140 km waren eine echt Qual – ohne Sepp wären die nicht zu überstehen gewesen! In Summe konnte wir den Schaden in Grenzen halten!

Positiv ist, dass wir nach wie vor das beste österreichische Team in der Klasse sind!

 

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 05:07:29

Platzierung Gesamt Etappe: 146

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 28

Platzierung Gesamtwertung: 24

Vorm Start zur zweiten Etappe

 

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Wie immer der absolute Hammer Platz 4 in der Klasse Platz 6 Gesamt

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Ohne Panne und anderes Pech die absoluter Wahnsinn – Platz 10 in der Klasse Platz 40 Gesamt

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Heute wieder mit einer Top-Leistung Platz 11 Klasse und 17. Gesamt –  Gott sei Dank und Günter Baringer sei Dank wieder mit voller Sehstärke!

Übrigens sind Günter Baringer und Karl Schöpf ebenfalls hier vertreten – auch sie schlagen sich gut. Siel belegen derzeit den 14. Rang in ihrer Klasse!

 

schoassslmikkkdikkkbraukkkedaaaaaviiielwehhhhh

Etappe 1 Transalp 2017 von Sonthofen nach Imst am Sonntag den 25.06

Heute rechtzeitig um 6:30 Uhr aufgewacht um zu checken, dass es wie aus Schaffeln schüttet. Vorab es sollte auch nahezu die gesamte Etappe anhalten. Für mich persönlich eigentlich die perfekten Bedingungen, Regen und nicht allzu kalt. Für einige einer Vereinskollegen allerdings ein Horror! Sepp und ich habe die StartNr. 345 – Als Minimalziel wurde ausgegeben, dass wir diese Nr. als Platzierung verteidigen wollen – weiter vorne ist besser! Mit dieser Nr. landeten wir vorerst im Startblock C (251 – 400) – das war OK!

Folgendes stand am Programm bzw. sollte uns erwarten:

  • Distanz: 136,5 km
  • Steigungen: 2.352 hm
  • Pässe: 4 unter anderem das Hantenjoch

Wir stellten uns auch relativ weit hinten auf, da wie im Angesicht des Regens erst relativ spät zum Start antraten! Pünktlich ging es los – grundsätzlich – für uns aus Startblock C jedoch einige Minuten später – alles kein Problem! Sukzessive arbeiteten wir uns nach vorne. Die ersten Anstiege waren wesentlich härter als das Höhenprofil vermuten lies. Nichts desto trotz konnten wir meist angeführt von Sepp mehr Plätze gut machen. In den Flach-Passagen ging es meist richtig hurtig dahin – es war nicht nötig viel vorne zu machen.

Der letzte Anstieg, das Hantenjoch war aber dann doch so richtig böse – zumindest für mich. Das eine oder andere Team konnte noch eingeholt werden allerdings musste ich doch mit ansehen, in Summe doch wieder einige Plätze zu verlieren – zusätzlich mussten wir einen Pannen-Stop (Kette zwischn Tretlager und Kettenblattstern – ziemlich Sch….) einlegen der zusätzlich in etwas drei Minuten (und das war noch sehr glücklich) kostete. Die Zeit wurde oben am Berg genommen – dort angekommen mit brennender Lunge und Oberschenkel war ich doch sehr froh.

Im Etappenziel unten in Imst erwartete uns, unser Betreuerteam – perfekt wie bereits an der Strecke haben sie uns mit ein paar Happen und trockenen Klamotten versorgt – DANKE!

 

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 4:30 Std (inkl. ca. 3 Min Pannen-Pause)

Platzierung Gesamt Etappe: 127

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 21

Platzierung Gesamtwertung: 127

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Der absolute Hammer Platz 5 in der Klasse Platz 6 Gesamt

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Hatten leider etwas Pannen und Kleidungs-Pech aber immerhin Platz 25 in der Klasse Platz 64 Gesamt

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Für mich die Tagesüberraschung Platz 14 in der Klasse 18 Gesamt und das im Blindflug – Bernhard hatte schon sehr früh im Rennen Probleme mit den Augen!

nokkatknoedidieloebbeuunndddiealllllemissikkkschon!!!!

Transalp 2017 – die (Tor)Tour

Die „Transalp 2017 die Tour“ die wir (Sepp und ich) als Team „Ice Age“ bestreiten wollen startet am 25.06 in Sonthofen Mittenwald  und führt in 7 Tagesetappen über 867,24 km und 18233 hm durch Österreich, die Schweiz und Südtirol nach Italien (Arco am Gardasee).

Das Rennen wird in Zweierteams unterteilt in die Klassen Frauen (=zwei Frauen), Mixed (eine Frau und ein Mann), Männer (zwei Männer zusammen max. 78 Jahre), Master (zusammen max. 98 Jahre) und Grand Master (zusammen über 98 Jahre) bestritten wobei jeweils der Zweite gewertet wird.  Als Gesamtzeit, welche für die Platzierung relevant ist, gilt die Summe der sieben Tageszeiten.

Es werden in Summe etwa 1000 Paare am Start sein. Die Leistungsklassen bewegen sich dabei von absoluten Spitzenfahrern (die auch bei Profi- Etappenrennen bestehen könnten) bis zu Starten die ums durchkommen kämpfen werden.  In den letzten Jahre waren Asse wie Jürgen Pansy, Daniel Wabnegg, Emanuel Nösig, Michael Kastinger, Klaus Steinkellner, Günther Baringer, Karl Schöpf, Andreas Traxl, Daniela Pintarelli, Lisa Player, Wolfgang Eibeck um nur einige zu nenne, am Start.

Wo wir uns finden werden wird sich nach den ersten Tagen zeigen und ist in diesem Blog zu verfolgen. Das gesetzte Ziel wird kurz vor dem Start der Tour bekannt gegeben!

Einige Highlights der diesjährigen Transalp sind Pässe wie das Stilfserjoch, Mortirolopass, Timmelsjoch, Ofenpass und noch viele mehr – etliche der Pässe die wir zu bestreiten, wurden auch beim diesjährigen „giro d’italia“ angesteuert!

Wie hart die Sache wird, werde ich hier berichten – entweder nach den Etappen oder am Ende der Tour!

Heute nach der Ankunft am Samstag, den 24.06.17 um etwa 17:00 Uhr war einrollen angesagt.

Alle acht Mann am Start – ein kleiner Hügel (41 km / 380 hm) war auch dabei – schon ins schwitzen gekommen.

Ankunft in Sonthofen

Vor der Abfahrt zum einrollen – noch alles cool – aber auch danach!!!