Duathlon mit Gerda in Parndorf am 17.04.2016

Gleich am Tag nach meiner ersten richtigen Watsche in diesem Sport stand traditioneller Weise der Duathlon in Parndorf mit meiner Perle, Gerda auf dem Programm. Auch hier gab es einen Sieg in der mixed-Staffel aus dem Vorjahr zu verteidigen.

Wieder starten wir unter dem Teamnamen „AdeGePlus“ und versprachen uns ein gutes Ergebnis. Die Vorbereitungen waren doch ganz gut.

Wie gehabt galt es 10 km im Laufen – 40 km auf dem Rad – und dann nochmal 5 km Laufen zu absolvieren.

Nachdem der Startschuß knallte legte Gerda los. Die notwendigen 10 km zu Beginn wurden an diesem Tag unerwarteter Weise für sie zur Tortur. Mit grosser Verspätung übergab sie an mich. Nach meinem Desater vom Vortag wollte ich keinesfalls zu schnell starten – immerhin gab es eine wesentlich längere Distanz zu bewältigen. Ich startete mit etwas Zurückhaltung – dies schien doch die bessere Variante – immer besser kam ich ins Fahren. So konnte ich einen um den anderen Mitbewerber überholen. Der Spaß am Fahren sowie die Motivation steigerte sich stetig – in genau 56:42 absolvierte ich meinen Teil der Arbeit. Das war in etwa die gleiche Leistung wie 2015. Gott war ich froh über diese Leistung. Den letzten Teil, 5 km Laufen galt es jetzt noch von meiner Perle zu absolvieren. Diese scheinbar kurze Distanz wurde an diesem Tag für sie zu einem fast unüberwindlichen Marathon. Ein gemeinsames Erglogserlebnis blieb an diesem Tag für uns aus – der 5. Platz und gesund sind wir geblieben – das ist doch auch was wert!

 

Erster Start – erste Watsche

Die Vorbereitungen für die Saison 2016 waren angesichts des schweren Unfalles beim Straßenrennen in Amstetten Ende Mai 2015 und allen dazugehörenden Begleitumständen gar nicht schlecht. Einzig die Unterbrechung für eine vierwöchige ReHa im Februar hat die üblichen Vorbereitungen etwas schwieriger gestalten lassen. Die Watt auf dem Ergometer passten die Geschwindigkeiten in der Halle passten und die wenigen Trainings auf dem Zeitfahrer deuteten auf eine ähnliche Form wie 2015 hin.

Nach meinem überraschenden Sieg im Vorjahr gab es am 16.04.2016 etwas zu verteidigen. Es war ein herrlicher Tag. Gut gelaunt, und topfit holte ich von Florian Posch, der sich mit einem Fahradgeschäft in Ybbs niedergelassen hat, meinen top servicierten Zeitfahrer ab.

Keine Probleme bei der Abnahme, keine Probleme am Start und extrem zuversichtlich durfte ich als Titelverteidiger als letzter in meine AK starten. 30 Sekunden vor mir ging Wolfgang Lackner auf die Piste. Mein Ziel war es ihn so schnell wie möglich in Sichtweite zu bekommen – dann kann nicht mehr schief laufen, dachte ich. Der Start war perfekt, schnell war ich auf deutlich über 50km/h – geil heute, dachte ich – Wolfgang konnte ich zwar nicht sehen trotzdem schien alles perfekt und schnell zu laufen. Dann nach etwa 3 von 12,5 km schnellte mein Puls hoch – wie bei einem blutigen Anfänger – plötzlich drehte sich die Kurbel nur noch schwer – jeder kräftige Tritt wurde innerhalb von nur wenigen Sekunden zur Qual. Es blieb nichts anderes übrig, ich musste raus nehmen. Richtig Tempo konnte ich bis zur Ziellinie nicht mehr aufnehmen.

Die Folge war eine Zeit von 17:03:44. Das war auf dieser kurzen Strecke bei etwa gleichen Bedingungen um sage und schreibe um 47 Sekunden langsamer als im Jahr davor und bedeutete den 8. Platz in meiner AK – das hat richtig weh getan!