Wienerwald Cup 2018

Der Wienerwald Cup organisiert vom RC Mödling stellt eine traditionsreiche Veranstaltung im Osten Österreichs dar in der sich Zeitfahrer seit vielen Jahren messen. 2018 standen vier Rennen auf dem Plan, zwei auf flachen, zwei auf bergigen Terrain! Es gibt eine Wertung je Rennen sowie eine Gesamtwertung mit einem Streichresultat. Eine Siegesehrung gibt es nur für die Gesamtwertung.

Erstmals wollte ich in diesem Jahr den Wienerwald Cup in der Gesamtwertung absolvieren. Wobei ich kein Ziel definierte, ich wollte lediglich jedes Rennen so gut wie möglich bestreiten.

Erstes Rennen am 20.04.2018

Bei herrlichem Bedingungen mit Start in St. Corona waren 16 km mit 159 Hm zu absolvieren – zuerst 8 km tendenziell bergab – Wende – und zurück! Dies schaffte ich in 21:36,00 Minuten – dies ergab den 2. Platz in meiner Klasse, nur Franz Huber war schneller!

Die Strecke Nr. 1

Das Ergebnis Rennen 1

Zweites Rennen am 27.04.2018

Wieder bei herrlichem Bedingungen war diesmal Start in Gainfarn. Von dort sollte es für ein ZF-Rennen relativ bergig Richtung Zobelhof gehen. Genau waren 15 km mit 390 Hm zu absolvieren. Was an diesem Tag mit mir los war kann ich mir nicht erklären. Mit Startnummer 50 ging ich ins Rennen – bereits nach ca. 3 km wurde ich von der Nr. 51 überholt – bei etwa der Hälfte der Strecke wurde ich von der Nr. 54 überholt – einem Starter aus meiner Klasse. Ich belegte mit etwa zweieinhalb Minuten Rückstand den 7. Platz. Im Ziel blieben Hohn und Spott nicht aus.

Die Strecke Nr- 2

Das Ergebnis Rennen 2

Drittes Rennen am 04.05.2018

Bei windigen aber ansonsten guten Bedingungen fand auch das dritte Rennen statt. Diesmal ganz flach von Pottendorf nach Tattendorf. Es waren 14 km mit nur 22 Hm zu bewältigen. Aufgrund des Ergebnisses beim zweiten Rennen und des starken Windes, selbstverständlich Gegenwind war ich etwas verunsichert ansonsten fühlte ich mich gut. Zu verlieren gab es nichts.

Zu diesem Rennen war sogar wieder Franz Huber und weitere starke Fahrer (Wolfgang Kern, Josef Handler, etc.) aus der Stmk angereist – es waren mehr als 20 Starter allein in meiner Klasse (MII) am Start.

30 Sekunden vor mir ging bei starkem Gegenwind Markus Waschak, ein guter Amateur-Fahrer auf die Piste. Aufgrund der langen Geraden kurz nach dem Start konnte ich ihn bald vor mir sehen – trotz des Gegenwindes zog er mich magisch an – knapp nach der ersten Kurve nach etwas mehr als der Hälfte konnte ich ihn sogar ein und überholen – dies bedeutete, dass ich an diesem Tag gut sein musste. Dem war es auch, ich konnte meine Klasse doch recht deutlich vor Franz Huber für mich entscheiden. Hohn und Spott (ohne Worte) konnten an diesem Tag zurück erstattet werden!

Die Strecke Nr- 3

Das Ergebnis Rennen 3

Viertes und letztes Rennen am 25.05.2018

Obwohl bis kurz vor dem Start geregnet konnte auch dieses Rennen bei perfekten Bedingungen gestartet werden. Die Strecke diesmal kurz und knackig – Start in Alland auf der Helentalstraße zuerst 4 km relativ flach danach immer steiler werdend bis ins Ziel nach Holzschlag.

Aufgrund dessen, dass ich sehr spät ankam holte ich mir die letzte Startnummer ab. Unmittelbar vor mir startet zufällig der in der Gesamtwertung vor mir liegende Knut Okressek. Es handelt sich um den Fahrer mit der Nr. 54 beim 2. Rennen. Es war klar, wenn ich ihm im Ziel näher als die 30 Sekunden Startvorgabe war geht die Gesamtwertung an mich ansonsten war ich irgendwo zwischen Platz 2 und 5.

Auf dem flachen Teilstück kam ich ihm sichtlich sehr rasch näher noch im flachen war ich knapp (10 Meter) an seinem Hinterrad – überholen wollte ich allerdings nicht – besser dran bleiben als danach explodieren dachte ich – und tatsächlich ich konnte den Abstand bis ins Ziel halten.

Dies bedeutete einen weiteren Tagessieg und Gesamtsieg im Wienerwald Cup!

Die Strecke Nr- 4

Das Ergebnis Rennen 4

Gesamtwertung

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Erster Start 2018 – Zufriedenstellend

Die Vorbereitungen für die Saison 2018 waren angesichts der Probleme in den Jahren 2016 und 2017 etwas zäh – Motivationprobleme waren der Hauptgrund dafür.  Meine Trainingseinheiten waren nicht zuletzt deshalb bislang eher kurz und intensiv. Die Wattwerte unter Laborbedingungen bis 30 Minuten aber echt OK!

Bereits traditionsgemäß sollte wieder das EZF in Ybbs als Saisonstart dienen. Am 07. April sollte dieses über die Bühne gehen. Eine hochkarätige Besetzung schmückte für diesen Tag die Starterliste in meiner Klasse, allen voran Bernhard Neff, Huber Franz und Reindl Mafred aber auch Namen wie Nicolas Adametz, Mario Marion und einige mehr waren darauf zu finden!

Das Wetter war warm, sonnig und sehr windig – windig nicht gerade ein Vorteil für einen aerodynamischen Kapazunder wie mich. Unmittelbar vor mir startete Adametz, mit Sicherheit auch kein Leichtgewicht und aerodynamisches Wunder. Mit einem 30 Sekunden Abstand begab ich mich auf seine Verfolgung – bis zur Wende nach etwa 6,5 km wollte ich ihn eingeholt haben – dies gelang mir leider nicht – angesichts des starken Rückenwindes fuhren wir bis dahin Irrsinns-Geschwindigkeiten (meist deutlich über 50 km/h auf ebender Strecke). Kurz nach der Wende war es aber soweit. Der Gegenwind bei der Rückfahrt war dann natürlich mindestens ebenso deutlich zu spüren. Trotz brennen in den Oberschenkel versuchte ich das Tempo so hoch wie möglich zu halten. So konnte ich auch relativ schnell einen weiteren Fahrer ein und überholen. Dem Betteln der Oberschenkel um Gnade musste ich danach leider etwas nachgeben.

Nach exakt 16:55,94 Minuten konnte ich die Ziellinie überqueren – leider nur ganz knapp vor dem hinter mir gestarteten Bernhard Neff, was zwar meine Stimmung für diesen Tag nicht trübte, allerdings die Aussicht auf ein gutes Ergebnis!

Schlussendlich ergab diese Zeit aber doch den 3. Platz, nur Manfred Reindl konnte sich noch dazwischen schieben. Angesichts der Bedingungen war ich sowohl mit der Zeit als auch der Platzierung zufrieden.

Ergebnisliste

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UltraRadChallenge Kaindorf 2017 am 14./15.07.2017

Als einer der Fixpunkte unseres Teams „Bernhard Kohl Racing Team“ wurde für diese Saison die „Ultra Rad Challenge in Kaindorf“ ausgegeben. Es handelt sich um dabei um die etwas veränderte Veranstaltung an der ich bereits einmal, 2014 unter den Namen „24 Stunden Rennen Kaindorf“ teilgenommen hab. Damals startete ich für das Team Steirerrast, zusammengewürfelt aus Legionären mussten wir uns damals in dramatischem Kampf dem Team aus Friedberg geschlagen geben! Das Rennen wird diesmal auf einer Rundstrecke in der Länge von 12,3 km ausgetragen. Die Runde verfügt über viele Ecken, viel Wellen und zwei Anstiegen „der erste Hügel“ mit 70-80 hm und dem „Weixelberg“ mit etwa 80-90 hm (gemeiner Verlauf). Wer in der vorgegebenen Zeit (zumeist 24 Std) die meisten Runden resp. die weiteste Strecke in der kürzesten Zeit (angefangene Runden werden fertig gefahren) zurücklegt, hat gewonnen.

Seit dieser Saison, unser Verein auch gesponsert von „Steirerrast“ war klar, dass der Löwenanteil der Starter aus unserem Team kam. Im Format 24-10 (maximal 10 Fahrer teilen sich 24 Stunden), dem Format dem die größte Aufmerksamkeit zugesprochen wird, waren wir durch folgende Fahrer vertreten:

  • Markus Feyerer
  • Martin Geretschnig
  • Bernhard Rehrl
  • Gerhard Berger
  • Robert Rothschedl
  • Matthias Tiefengrabner
  • Rene Mayer
  • Karl Jagerhofer
  • Adi Koppensteiner

Gechoacht  und organisiert wurden wir von unserem lieben Freund Manfred Durlacher. Er kümmerte sich auch um das 24-4 Team von Steirerrast bestehend aus Markus Plank, Florian Lienhart, Anton Puchegger, Robert Winter!

Weiters startete Jürgen Pansy für das Bernhard Kohl Racing Team im Format 24-1, sprich er hat sich vorgenommen 24 Stunden lang, alleine Runden zu drehen.

Das Rennen aller 24 Std Fahrer wurde exakt um 18:00 Uhr am Freitag den 14.07.17 gestartet. Wir schickten Markus Feyerer als Starter in das Rennen – er sollte der Konkurrenz gleich zu Beginn zeigen wo es lang geht – mit ca 1:30 min Rückstand auf die Spitze, am Ende der ersten Runde kam er zurück, da ist wohl etwas schief gegangen – naja, es war es keine Panne und kein Unfall – soweit so gut – die sogenannte neutrale Phase ist nicht ganz so verlaufen wie er es gewohnt war – da der Abstand zur Spitze in dieser Phase des Rennens immer grösser wurde wussten wir bescheid, dass es auch Andere richtig ernst nehmen und es auch diesmal nichts zu verschenken gibt. Bei der ersten Übergabe nach drei Runden an Martin Geretschnig war der Rückstand auf beinahe 3 Minuten angewachsen – Martin ausgestattet mit allen Informationen gab was er konnte – es war ein Kampf allein gegen Alle – und weiter entwickelte sich der Rückstand nicht in die richtige Richtung. Als dann nochmal Max und danach Martin sowie Bernhard Rehrl hinterher mit je zwei Runden mit Vollgas weitere Anteile leisteten, konnten die Gegner den Vorsprung nicht mehr halten, vielmehr konnte innerhalb von weniger Runden aus dem deutlichen Rückstand ein kleiner Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern in unserer Kategorie gemacht werden. Schneller als wir waren zu diesem Zeitpunkt, es war in etwa 22:00 Uhr, nur noch das WSA-Profi-Team und ein ambitionierten Firmenteam, indem mein Freund Gabriel Waringer vertreten war. Gegen das Team aus Profis zu gewinnen war nicht unbedingt unser Ansinnen – ansonsten wollten wir aber doch die Schnellsten auf der Strecke sein. Ein Vorsprung von ca. 1 Minute gegen die Starter von „RC Friedberg“ und dem „Wolfsrudel Sportsteam“ sowie einigen Teams mit nur 4 Startern, 18 Stunden vor dem Ende war aber auch noch nicht beruhigend – soll es auch nicht sein!

Für die Nacht waren im Großen und Ganzen Matthias Tiefengrabner, Gerhard Berger,und meine Wenigkeit engagiert. Wir waren abwechselnd zu je zwei Runden im Einsatz – Matthias übergab an Gerhard, der an mich und ich wieder an Matthias. Bei meinem ersten Einsatz war es stockfinster, regenfeucht, kalt, ich gefühlt völlig alleine auf der Strecke, schlechte Beleuchtung und meine Stimmung im Keller – sukzessive sah ich rote Lichter – die Gott sei Dank immer sehr schnell auf mich zu kamen aber danach – ich wieder gefühlt alleine – da man in einem 10er Team mit Siegesambition der Schnellste auf der Strecke sein sollte, gab dies aber keinen Hinweis auf die tatsächliche Geschwindigkeit – so war es, dass mein erster Einsatz länger dauerte als ich es vor hatte. Schaden hab ich aber keinen angerichtet, sprich es konnte mich keiner überholen – ich denke auch nicht wirklich näher kommen!

Mein zweiter Einsatz schon nach Mitternacht, verlief etwas besser – nur einige Sekunden hinter mir wechselte eine grössere Gruppe an Fahrern – ich hoffte auf eine flotte Partie – so war es auch – es war die Gruppe mit dem WSA-Profi. Raus auf der leicht ansteigenden Geraden war ich vorne – nur langsam kam eine Gruppe von drei Fahrern näher – ich dachte, wenn sie kommen, nur nicht abhängen lassen – ganz langsam rückten sie auf. Da der erste Hügel quasi nach der ersten Ecke los ging nahm ich etwas raus um den letzten km vor dem ersten Anstieg, Anderen die Führung zu überlassen. Am Hügel selbst, traute ich meinen Augen nicht – ein paarmal richtig in die Pedale gestiegen und es ging ein Loch auf – hinter mir – so sollte es aber auch nicht sein – es gab ja noch mehr als 20 km zu absolvieren. Ich blieb kurz vorne reihte mich dann hinter dem WSA-Profi ein. Vor bis zum Weixelberg wechselte ich mit ihm ein paarmal ab, die anderen Begleiter taten nichts – dies ärgerte den WSA-Profi offensichtlich sehr. Am Weixlberg selbst hatte ich zu kämpfen – es half aber nichts, dem Profi konnte ich am Ende des Anstieges nicht mehr halten – die anderen Begleiter hängten sich danach bei mir an, waren aber auch bereit vorne etwas zu tun – nach dem Durchqueren der Wechselzone war plötzlich Markus Plank mit von der Partie – er startete in „unserem“ 24-4 Team ebenfalls unter der Flagge von „Steirerrast“ – wir arbeiteten gut zusammen – da er doch schon einige Einsätze mehr hinter sich hatte, leidete er zwar etwas an meinem Fahrstil machte uns aber doch recht schnell – knapp vor dem Weixelberg traute ich ein weiteres mal meinen Augen nicht – der WSA-Profi vor mir, neben mir und sehr schnell, sehr weit hinter mir – so kann man sich auch das Radfahrer-Leben schwer machen dachte ich – er hat sich offensichtlich richtig kaputt gefahren. Problemlose Übergabe an Tiefengrabner und ab ins Quartier bzw. geistig bereit halten für den nächsten Einsatz.

Beim Einsatz gegen drei Uhr am Morgen verlief alles nach Plan Tiefengrabner Matthias und Berger Gerhard haben offensichtlich schnelle Runden gedreht – als ich übernahm lag die Gruppe bestehend aus vier Fahrern noch immer vor dem Profi-Team – am Ende meines Einsatzes bei dem ich wieder in der Lage war sehr viel vorne zu arbeiten schloß am Weixelberg der WSA-Profi – es war Stefan Pöll – auf, leider hatte ich keine Chance dessen Hinterrad zu halten – es war allerdings im steilsten Stück und es war deutlich – im Flachstück bzw. der ersten Abfahrt danach roch ich nochmal Lunte – es schien so, etwas ran kommen zu können – nach einer  schnellen 90 Grad Kurve ging es nochmal flach aber doch und bei Gegenwind hoch – da raubte er mir allerdings recht schnell diese Hoffnung. Schade aber keine Schande dachte ich – weiter waren wir zu viert als ich wieder übergab. So ging auch die Nacht vorbei. Mittlerweile hatten wir einen Vorsprung einer ganzen Runde auf die Mitbewerber unserer Kategorie aber nach wie vor Rückstand auf das Firmenteam mit Gabriel – die fuhren quasi alles Alleine – absoluter Wahnsinn – super Leistung. Später in der Nacht und am Samstag Morgen verstärkten uns Robert Rothschedl und Rene Mayer – auch Bernhard Rehrl, Martin Geretschnig und Max Feyerer wachten wieder auf – und das so richtig – noch am Vormittag wurde die Lücke zum Firmenteam geschlossen und überholt – anfangs gab es noch Gegenwehr – so gegen 13:00 Uhr war klar wenn nichts außergewöhnliches passiert, werden sie uns nicht mehr holen – es galt aber weiter auf die Tube zu drücken und Acht zu geben, nicht zuletzt, weil sich aufgrund anderer Renneinsätze bereits einige unserer Fahrer verabschiedeten.

Ich hatte noch zwei Einsätze, hatte nichts geschlafen, meine Oberschenkel brannten und meine Motivation war im Keller – mit Gerhard Berger teilte ich dieses Schicksal – geteiltes Leid ist halbes Leid – als ich vom gut gelaunten Rene übernahm war aber wieder alles OK, ich war in einer guten Gruppe immer mit drei bis fünf Fahrern und konnte meine volle Leistung abrufen – sprich meine Mitbewerber richtig fordern bzw. quälen – vor allem am ersten Hügel, der war mir offensichtlich auch bei Tageslicht auf den Leib geschneidert.

In meinem letzten Einsatz so gegen 15:00 Uhr war Toni Puchegger (eine Teammitglied von 2014) startend für das „befreundete“ 24-4 Team von Steirerrast in meiner Gruppe – sie waren „nur“ exakt eine Runde hinter uns – meiner Meinung eine absolute Hammerleistung – er schon ziemlich am Ende, sagte er, es war keine Lüge denke ich – aber ich sag es euch „ein Kämpfer vor dem Herren“ – ich war in der Lage ihn ein wenig zu unterstützen, was uns Beiden, denke ich, viel Freude bereitet hat. Bis zu meiner letzten Übergabe als auch bis zum Endes des Rennens, welches für uns der Boss himself, Karl Jagerhofer (trotz aller Widrigkeiten mit guter Zeit) mit einem Einsatz beendete, war bei herrlichem Wetter, bei guter Stimmung und Erfolg auf allen Linien alles Bestens. Danke an Alle, auch bzw. vor allem Manfred Durlacher – er war immer erreichbar hat offensichtlich vieles richtig gemacht und war immer gut gelaunt und das ohne nur eine Sekunde zu schlafen!

Neben unserm Sieg konnte auch das 24-4 er Team von Steirerrast ihre Kategorie für sich entscheiden. Jürgen Pansy konnte mit einer großartigen Leistung seine Kategorie gewinnen. Jörg Taucher belegte in seiner Kategorie den, wie ich denke guten 9. Platz!

Meine Perle Gerda wurde in letzter Minute vom Team RC-Friedberg 24-10 Damen engagiert – auch sie konnten ihre Kategorie gewinnen – für Gerda war es eine Erfahrung der anderen Art – lustig, freundschaftlich, anstrengend und sportlich!

 

 

 

Etappe 7 Transalp 2017 von Pieve di Ledro nach Arco am 01.07

Die Wettervorhersage für heute war gut – allerdings nicht gut für mich – Schönwetter den ganzen Tag – es wurde aber nicht so schlimm wie befürchtet. Genau nach Plan ging es, wie immer um 09:00 Uhr los!

Für das Finale Grande, die 7. Etappe (zwei davon haben allerdings, quasi nicht statt gefunden) stand folgendes auf dem Programm:

  • Distanz: 102,28 km
  • Steigungen: 2.291 hm
  • 4 Pässe – aufgrund der Metadaten schienen alle relativ harmlos zu sein – Fehleinschätzung!!!

Es gab wieder eine relativ lange neutrale Phase – wieder standen wir weit hinten im Block B – allerdings wurden wir im Gegensatz zu gestern bereits in der neutralen Phase noch weiter nach hinten gespült. Als es dann richtig los ging waren es noch etwas 10 km bis zum Fuße des ersten Hügels mit etwas mehr als 700 hm. Leider konnte ich schon am Ende dieser Anfahrt meine Gruppe nicht halten – das ist schon lange nicht passiert. Im gesamten Anstieg wurden das Feld das ich vor mir her trieb ein wenig grösser. Wobei es zum Ende des Hügels, mit Hilfe von Sepp immer besser wurde. Die erste Abfahrt war lang, schnell und problemlos.

Im zweiten Anstieg haben wir unsere Gruppe gefunden – soll heißen wir wurden weder von vielen überholt noch konnten wir viel gut machen – die Abfahrt danach, ein Höllenritt – Gott sei Dank nicht für uns – viele Pannen, Stürze und Verletzte – Wahnsinn – offensichtlich ist meine (und Sepp’s) Fahrtechnik doch nicht ganz so schlecht. Einmal ich vor Sepp – ein Wahnsinniger überholt Sepp und unmittelbar hinter mir ab in die Botanik – naja mit moderaten 35 km/h – der Sepp hat ihm wieder raus geholfen – derartige Vorfälle muss es aber einige gegeben haben – mit und ohne Panne – jedoch zweimal musste auch der Rettungs-Heli ausrücken!

Der dritte Anstieg hatte einiges zu bieten – da war ein geschätzter oder zumindest gefühlter 30%iger langer Stich dabei – für uns allerdings kein Problem. Danach kam das Winkel-Werk Richtung Lago di Ledro, welches für mich heute leider zu Qual mutierte!

Die letzten zwei Anstiege (Passo Duron und Passo del Ballino) wurden trotz ihrer lächerlichen Daten nicht nur für mich zum nahezu unüberwindbaren Gebirge – aber der Sepp lief nach wie vor wie ein Maschine – unglaublich!

Als ich dann Arco, das Ziel roch, konnte ich doch noch einige Kräfte mobilisieren und sogar etwas zur Teamarbeit beitragen – so konnten wir auf den letzten 10 km noch unsere Gruppe sprengen und die ein oder anderen Fahrer ein- und überholen! Das Wichtigste für heute war allerdings heil angekommen zu sein – Danke an Alle die uns unterstützten und die Daumen drückten!

Den Auftritt das unser gesamtes Team (Starter und Betreuer) hier zeigte kann sich meiner Meinung auch international sehen lassen! Es war immer gute bis allerbeste Stimmung, hervorragende sportliche Leistungen und grandioser Betreuung und das trotz teilweise sehr mittelmäßigen Rahmenbedingungen (Wetter, Essen, Quartier, Strecken, etc.)

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 04:15:24

Platzierung Gesamt Etappe: 141

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 37

Platzierung Gesamtwertung: 26

Die Ehre des besten österreichischen Teams in unserer Klasse konnten wir deutlich ins Ziel bringen!!!!!

Ziel erreicht – empfangen von Günter Baringer

 

Finisher Trikot und Medaille erhalten!

 

Abfeiern, das musste sein – alle Etappen ohne gröbere Blessuren überstanden

 

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Martin fuhr heute für das Team Rehrl / Plank und hat wieder alles gegeben – das Rennen selbst war für ihn heute auf der angenehmeren Seite. Gegeben hat er sein vorderes Laufrad, nämlich an Markus Plank, weil der seines bei einem Sturz zerstört hat!

Markus wollte heute als Einzelkämpfer zeigen wie es geht, das hat er auch getan – mit etwas Glück hätte er auch gewinnen können. Da dies bei einem Teambewerb wenig Sinn macht hat er es einfach bleiben lassen und hat es nur angedeutet.

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Mit dem für sie mittlerweile bescheidenen 15. Platz mussten sie sich heute zufrieden geben, weil sie wieder mal eine Panne hatten. In der Gesamtwertung rückten sie trotzdem auf Platz 9 vor – um sensationelle 0,5 Sekunden vor Günter Baringer und Karl Schöpf – kurios bei einer Gesamtfahrzeit von deutlich mehr als 20 Stunden!

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Wieder Top-Leistung von den Beiden – trotz Sturz mit Panne von Markus Plank erreichten sie den 14. Platz – leider verloren sie dadurch einen Rang im Gesamtklassement! Gott sei Dank nichts gröberes passiert – nicht einmal die Laune hat gelitten!

 

ggffreiiitmiikkkscccchhaauuuuffmaaaaisccchhhhooooaaaslll!!!!

Etappe 6 Transalp 2017 von Aprica nach Pieve di Ledro den 30.06

Für heute war die Wettervorhersage wieder eher mittelmäßig – gestartet sollte jedoch genau nach Plan (Strecke und Zeit) werden! Vorab – es war OK!

Auf dem Programm standen für heute:

  • Distanz: 120,74 km + 1,5 km Ehrenrunde für den Bürgermeister von Aprica
  • Steigungen: 2.365 hm
  • Pässe: 2 Pässe – auch der relativ unbekannte Passo Croce Domini mit 1600 hm am Stück

Da es wieder einen neutralen Start gab, stellten wir uns im Startblock B relativ weit hinten auf. Nach der neutralen Phase ging es nicht zuletzt deshalb für uns so richtig ab – es war aber mein Terrain – mit 50 – 70 km/h ging es bis km 45 leicht bergab – da sich das Feld immer wieder teilte, lag es auch an mir immer wieder Löcher zuzufahren – das brachte zwar einige Plätze kostetet aber bereits zu Beginn etliche Körner – es war unglaublich flott – dabei wurden auch einige A-Block-Fahrer eingesammelt!!!

Am Fusse des ersten Hügels (der mit 1600 hm) fand ich aber recht schnell einen guten Rhythmus – nach quasi zwei Tagen Pause funktionierten meine Beine wieder wesentlich besser – der Sepp brauchte heute ein bisschen bis er so richtig funktionierte – dann aber wie gewohnt, wie eine Maschine (die spricht – manchmal etwas viel). Anfangs konnten wir noch weitere Fahrer überholen – in der Mitte wurden wir von einigen überholt – die Berggemsen die das Tempo in der Anfahrt nicht halten konnten – im letzten Teil wiederum konnten wir wieder einige hinter uns lassen.

Der Hügel bot heute nicht nur viele Höhenmeter, auch Regen, Hagel und Kälte waren im Aufgebot – für mich allerdings kein Problem – bei der Auffahrt – in der Abfahrt dann hatte ich durch die Nässe, viele Schlaglöcher und bereits Pannen geplagten Fahrern etwas Respekt. Der nächste kleine Hügel wurde wieder im Trockenen absolviert – was für die folgende Abfahrt kein Nachteil war – da ging es fast im MTB-Stil wieder richtig zur Sache – echt lustig und nahe an der Überforderung ging ich ein Tempo mit, bei dem richtig froh war heil angekommen zu sein. Die letzten 23 km stellten Dank Sepp nur noch kleine Herausforderungen dar – alles gut gegangen – es konnten auch ein paar Plätze gut gemacht werden. Im Ziel wurden wir von unserem Betreuer-Team herzlich empfangen – das ist bei schönem Wetter zwar nicht so wichtig wie bei hässlichem, aber nicht minder schön – Danke an Alle!

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 04:37:45

Platzierung Gesamt Etappe: 110

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 17

Platzierung Gesamtwertung: 26

Die Ehre des besten österreichischen Teams in unserer Klasse konnten wir uns wieder zurück holen!

Mit dem hantieren der verdrehten Regenjacke schaffte ich es heute auf die offizielle Facebookseite der Transalsp!

Warum ich grinse – keine Ahnung!!!

Vor dem Start – noch mit Regenjacke

Gemeinsame Abfahrt zum Start

 

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Martin hat alles gegeben – was daran zu erkennen ist, dass er heute „explodiert“ ist – Alle sind echt stolz darauf so einen Fahrer (ein Tag Pause ist offensichtlich nicht gut für ihn) und Menschen (nicht nur weil er mir seine Vaseline gegeben hat) im Team zu haben.

Sie werden damit in der Wertung keine große Rolle spielen – Beide werden aber morgen, jeder auf seine Weise, der Konkurrenz nochmal so richtig zeigen wo der Hammer hängt!!!

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Platz 11 in der Klasse – in der Gesamtwertung konnten sie sich auf den sensationellen 10. Platz vorarbeiten – und das trotz Radwechsels bei Rene – das Rad kam übrigens von ganz prominentem Mitbewerber – es gelang nur mit der vollen Ladung Charme von Rene um dessen weibliche Betreuung davon zu überzeugen, ihm das Rad zu borgen – der Name darf daher leider nicht erwähnt werden!

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Sie waren der absolute Hammer was Leistung, Zusammenarbeit und Freude an Radsport betrifft – Ergebnis war der 7. Platz in ihrer Klasse – und konnten sich in der Tourwertung auf Rang 9 vor arbeiten!

Etappe 4 & 5 Transalp 2017 von Bormio nach Livigno bzw. von Livigno nach Aprica Mi 28. und Do 29.06

Bereits in der Nacht bin ich aufgewacht, nicht nur wegen schmerzenden Beinen und einiger Wunden in der Sitzregion. Vielmehr waren es die Gewitter im Gebirge. Auch am Morgen vor und beim Start – teilweise starker Regen!

Kurz und bündig – folgendes wäre auf dem Plan gestanden:

Etappe 4:

  • Distanz: 134,91 km
  • Steigungen: 3.479 hm
  • Pässe: 4 Pässe – unter anderem der Umbrailpass

Etappe 5

  • Distanz: 109,26 km
  • Steigungen: 2.492 hm
  • Pässe: 3 Pässe – dabei der gefürchtete Passo Mortirolo

Die 4. Etappe wurde für die meisten Fahrer nach dem Umbrailpass (ca. ein Viertel der Etappe) abgebrochen!

Die 5. Etappe wurde abgesagt.

Daher für die Etappe 4 und 5 leider keine Resultate!!!!

der Sepp sichtlich enttäuscht, dass er nicht länger fahren durfte!

ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – es war allerdings noch viel schlimmer als es aussieht

Transfer statt Etappe

ssccchhhhloebbbegatssccchhhimakkkenwussssschl

Etappe 3 Transalp 2017 von Naturns nach Bormio am Dienstag den 27.06

Wieder um 9:00 Uhr – auf in die dritte Etappe. Das Wetter war OK – aber es war schlechtes Wetter vorhergesagt. Mir war das egal. Zudem war mein allgemeines Befinden weit weg von optimal.

Auf dem Programm stand für heute folgendes:

  • Distanz: 97,80 km
  • Steigungen: 3.025 hm
  • Pässe: 2 Pässe – unter anderem das Stilfserjoch mit 1900 hm am Stück

Schon die ersten 11 km, in der neutralen Zone fühlten sich nicht gut an. Zudem drehte ich nach etwa 8 km um, da mein Vereinskollege Martin offensichtlich eine Panne hatte – auch andere Kollegen waren schon bei ihm – ich bot im mein Rad an – er brauchte es nicht – leider dachte ich! Naja so fuhr ich weiter – etwa 200 Plätze weiter hinten – Sepp wartete auf mich. Das gute daran war, dass ich hier, auch heute das Tempo gut mithalten konnte. Rauf die Vinschgauer Höhenstrasse kam dann der angesagte Regen – die Abfahrt danach und die Reise nach Prad waren nicht wirklich angenehm oder gemütlich.

Dann rauf aufs Stilfserjoch war das Wetter eigentlich nahezu perfekt – leider meine Beine nicht – der Sepp hingegen läuft nach wie vor wie ein Maschine – mit seiner Unterstützung bin ich dann doch irgendwie auf den 2757 Meter Pass  hochgekommen. Auch unsere Betreuer-Team hat seinen Teil dazu beigetragen – mit Flaschen, Cola und aufmunternden Worten!

Oben angekommen mussten wir leider feststellen, dass der Sepp einen defekten Freilauf hat – so mussten wir die 1200 hm Abfahrt bei starkem Regen, schlechter Sicht und viel Verkehr eher gemächlich runter fahren – das hatte aber auch etwas positives – es war für Sepp zwar anstrengend und für uns quasi ohne Risiko!

In Summe mussten wir in der Wertung aber doch einige Federn lassen!

Folgendes Resultat konnten wir heute erreichen:

Fahrzeit: 05:21:45

Platzierung Gesamt Etappe: 211

Platzierung Gesamtwertung Klasse: 45

Platzierung Gesamtwertung: 31

Leider konnte uns in der Gesamtwertung in unserer Klasse auch ein österreichisches Team überholen!

der Sepp hatte genug Zeit für Fotos

nokkkatknöööööddddiikkkpllllatttzeschhhhhonnnn!

Etappenziel der dritten Etappe ca. 1000 Meter nach der Zeitnahme

Meine Vereinskollegen (vom Bernhard Kohl Racing Team)

Martin Geretschnig und Markus Feyerer

Trotz Panne zu Beginn Platz 5 in der Klasse und Platz 8 Gesamt in dieser Etappe – in der Gesamtwertung liegen sie auf dem 5. Platz in ihrer Klasse!

 

Rene Mayer und Gerhard Berger

Platz 13 in der Klasse Platz 54 Gesamt – in der Gesamtwertung liegen sie auf dem beachtlichen 12. Platz!

 

Bernhard Rehrl und Markus Plank

Heute wieder mit einer Top-Leistung Platz 17 in der Klasse und 30. Gesamt –  in der Gesamtwertung liegen sie auf Rang 13!